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Landingpage erstellen – eine Seite, ein Ziel, viele neue Kontakte
Eine Landingpage erstellst du, indem du dir ein einziges Ziel vornimmst – etwa Anmeldungen für einen Workshop – und genau dafür eine Seite baust: eine klare Überschrift, ein paar überzeugende Sätze, ein Bild, ein kurzes Formular und ein deutlicher Knopf. Impressum und Datenschutz sind verlinkt, und wer sich für Neuigkeiten einträgt, bestätigt per E-Mail. Hier liest du, was eine richtig gute Landingpage ausmacht und wie du sie Schritt für Schritt aufbaust.
Was eine Landingpage ist
Eine Landingpage ist eine Seite, auf der Menschen „landen“ – meist über einen Link aus einem Beitrag, einer Anzeige, einem QR-Code oder einer Nachricht. Anders als eine Webseite mit vielen Menüpunkten hat sie genau eine Aufgabe: Sie führt die Besucherin zu einem Schritt, den du dir wünschst.
Das kann eine Anmeldung zum Tag der offenen Tür sein, eine Bewerbung für den Ausbildungsplatz, eine Anfrage für ein Angebot oder der Download einer Preisliste. Weil sich alles um dieses eine Ziel dreht, fällt die Entscheidung leicht – und genau das macht Landingpages so wirkungsvoll.
Was eine gute Landingpage ausmacht
Gute Landingpages sehen sehr unterschiedlich aus, folgen aber denselben Grundsätzen. Wenn diese Punkte stimmen, fühlt sich die Seite leicht an und lädt zum Mitmachen ein:
- Ein Ziel: Die Seite will genau eine Sache. Alles, was nicht dazu beiträgt, darf weg.
- Eine Überschrift, die das Versprechen nennt: „Dein Platz beim Brotbackkurs am 14. November“ sagt sofort, worum es geht.
- Ein klarer Aufruf: Ein Knopf mit einem Verb, das die Handlung beschreibt – „Platz sichern“, „Angebot anfragen“, „Preisliste laden“.
- Ein kurzes Formular: Frag nur, was du für den nächsten Schritt wirklich brauchst. Name und E-Mail reichen oft.
- Ein Bild, das Lust macht: das fertige Bad, die frische Torte, das Team bei der Arbeit – echt und passend zum Anlass.
- Impressum und Datenschutz verlinkt: gut sichtbar, meist im Fuß der Seite.
- Double-Opt-In bei Neuigkeiten: Wer sich für einen Newsletter einträgt, bestätigt die Anmeldung per Klick in einer E-Mail.
Landingpage erstellen: Schritt für Schritt
Mit diesem Ablauf steht deine Landingpage an einem Nachmittag – oft sogar schneller:
- Ziel festlegen: Schreib in einem Satz auf, was Besucherinnen und Besucher am Ende tun sollen, zum Beispiel „sich für den Workshop anmelden“.
- Überschrift formulieren: Nenne das Angebot und den Gewinn für die Leserin – konkret, mit Datum oder Ort, wenn es passt.
- Drei bis fünf Sätze schreiben: Was erwartet mich? Für wen ist es gedacht? Wann und wo findet es statt? Eine kurze Aufzählung macht das leicht lesbar.
- Bild oder Video auswählen: Zeig das Erlebnis, um das es geht.
- Formular bauen: nur die nötigen Felder, dazu eine klare Einwilligung, wenn du später Neuigkeiten schicken möchtest.
- Knopf beschriften: ein Verb, das den nächsten Schritt beschreibt, in deiner Akzentfarbe.
- Impressum und Datenschutz verlinken: Prüfe, dass beide Links funktionieren.
- Auf dem Handy testen: Die meisten Menschen öffnen Links aus sozialen Netzen am Handy. Lies die Seite dort einmal ganz durch und schick das Formular selbst ab.
- Teilen: Link in den Beitrag, in die Bio, auf den Flyer als QR-Code und in die nächste Nachricht.
Das Formular: kurz, freundlich, eindeutig
Das Formular ist das Herz der Landingpage. Je kürzer es ist, desto leichter fällt das Ausfüllen. Überleg dir für jedes Feld: Brauche ich das jetzt – oder erst später im Gespräch? Für eine Workshop-Anmeldung reichen Name und E-Mail, für eine Angebotsanfrage kommen vielleicht Telefonnummer und eine kurze Nachricht dazu.
Schreib über das Formular einen Satz, was nach dem Absenden passiert, zum Beispiel: „Du bekommst sofort eine Bestätigung per E-Mail, und wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.“ So weiß jede Person, woran sie ist – und freut sich auf deine Antwort.
Nach dem Absenden sieht die Besucherin am besten eine kurze Dankeseite oder Dankesnachricht. Ein netter Satz und, wenn es passt, ein Hinweis auf den nächsten Termin runden das Erlebnis ab.
Impressum, Datenschutz und Double-Opt-In
Eine Landingpage ist ein Angebot im Internet – deshalb gehören Impressum und Datenschutzhinweise dazu. Die Pflichtangaben für das Impressum regelt § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG). Welche Informationen Menschen bekommen, deren Daten du über ein Formular erhebst, beschreibt Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung.
Möchtest du Menschen später Neuigkeiten oder Angebote per E-Mail schicken, frag im Formular ausdrücklich danach – mit einem Kästchen, das nicht vorausgewählt ist. Danach bekommt die Person eine Bestätigungsmail und ist erst nach dem Klick auf den Link angemeldet. Dieses Double-Opt-In ist der verbreitete Weg, die Einwilligung nachweisen zu können.
Dieser Ratgeber erklärt die Grundlagen und ersetzt keine Rechtsberatung. Für deinen konkreten Fall helfen dir eine Anwältin, ein Anwalt oder deine Kammer.
Ideen für Landingpages aus dem Alltag
Jede Aktion, zu der du Menschen einlädst, kann eine eigene Landingpage bekommen. Ein paar Beispiele:
- Bäckerei: Vorbestellung für die Weihnachtsstollen mit Abholtag.
- Handwerk: Anfrage für einen Beratungstermin rund ums neue Bad.
- Praxis: Anmeldung zum Infoabend oder zum Kurs.
- Gastronomie: Reservierung für das Herbstmenü oder die Feier im Nebenraum.
- Ausbildung: kurze Bewerbung mit Name, Telefonnummer und Wunschtermin für ein Kennenlernen.
- Agentur: Download eines Leitfadens gegen die E-Mail-Adresse – mit Double-Opt-In für den Newsletter.
Nach dem Start: sehen, was ankommt
Sobald die Seite online ist, lohnt sich ein Blick auf zwei Zahlen: Wie viele Menschen haben die Seite aufgerufen, und wie viele haben das Formular abgeschickt? Daran erkennst du, welche Aktion zieht und welcher Kanal die meisten Anmeldungen bringt.
Kleine Änderungen machen oft viel aus: eine klarere Überschrift, ein Feld weniger, ein anderes Bild. Probier eine Sache nach der anderen aus – so siehst du genau, was deine Seite noch besser macht.
So hilft dir tiaki
In tiaki baust du Landingpages aus Blöcken für Text, Bild, Video, Formular, Datei, Knopf und Termin. Impressum aus deinem Firmenprofil und Datenschutzhinweise stehen automatisch auf jeder Seite, Double-Opt-In ist eingebaut, und jede Anfrage landet sofort in deinen Kontakten. Deine Seite bekommt ihre eigene Adresse bei tiaki.me – bereit für Beitrag, Bio-Seite und Nachricht.
Was du wissen willst.
Was ist der Unterschied zwischen Landingpage und Webseite?
Eine Webseite zeigt dein ganzes Angebot mit vielen Unterseiten. Eine Landingpage hat genau ein Ziel – etwa eine Anmeldung oder Anfrage – und führt Besucherinnen und Besucher ohne Umwege dorthin.
Brauche ich auf einer Landingpage ein Impressum?
Für geschäftsmäßige Angebote im Internet regelt § 5 DDG die Pflichtangaben im Impressum. Verlinke Impressum und Datenschutzhinweise gut sichtbar auf jeder Landingpage. Im Einzelfall hilft dir eine Anwältin, ein Anwalt oder deine Kammer.
Wie viele Felder sollte das Formular haben?
So wenige wie möglich. Frag nur, was du für den nächsten Schritt brauchst – für eine Anmeldung reichen oft Name und E-Mail-Adresse.
Wann brauche ich Double-Opt-In?
Wenn sich jemand für Neuigkeiten oder Angebote per E-Mail einträgt. Die Person bestätigt die Anmeldung per Klick in einer E-Mail – so kannst du die Einwilligung nachweisen.
Wo teile ich den Link zu meiner Landingpage?
Überall, wo deine Kundschaft dich sieht: in Beiträgen auf Instagram und Facebook, in deiner Bio, als QR-Code auf Flyer und Aushang und in Nachrichten an bestehende Kontakte.
Zum Weiterlesen.
Das passt dazu.
Deine Aktion bekommt ihre eigene Seite.
Landingpages für deine Aktionen erstellen: Blöcke für Text, Bild, Video, Formular, Datei und Termin, Anfragen direkt in deinen Kontakten, Double-Opt-In und Impressum automatisch.
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